Auf den folgenden Seiten findest du Infos zur Ringenabteilung des TSV 1860 Weißenburg.

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Vielleicht bis bald im Training 🙂

Deine Weißenburger Ringer

Am vergangenen Wochenende mussten die Weißenburger Ringer in der Landkreisturnhalle gegen den ASV Neumarkt den vierten Kampf vor heimischer Kulisse bestreiten. Nach den bisherigen Niederlagen wollte man gegen den ASV Neumarkt den ersten Sieg holen. Das Trainerteam um Thomas Hitz und Dieter Hilpert hatte im Vorfeld versucht eine möglichst starke Staffel auf die Matte zu schicken und so stellten sich neben Benedikt Mastronicola und Simon Will -beide hatten ja bereits einen Einsatz- auch Peter Wägemann und Jonas Stengel zur Verfügung. In der Klasse 57 kg, Freistil kämpfte wieder Fritz Stockhausen und er bekam die Punkte kampflos zugesprochen, da Neumarkt diese Klasse nicht besetzt hatte. Im Schwergewicht (Gewichtsklasse bis 130 kg, griechisch – römisch) stand für Weißenburg David Hilpert auf der Matte. Mit Kirill Gergert hatte er einen körperlich überlegenen Gegner der zudem 30 kg schwerer war und der Ringer des TSV 1860 sammelte aber eifrig Punkt um Punkt und wurde mit 17 zu 2 überlegener Punktsieger. In der Klasse bis 61 kg, griechisch – römisch startete Erik Vinkovics und er hatte es mit Ivan Eberhardt zu tun. Der Weißenburger hatte in den letzten Kämpfen wegen einer Verletzung bzw. Erkrankung gefehlt. Zur Pause lag Erik knapp mit 3 zu 2 Punkten in Führung und am Ende setzte sich Erik nach einer starken Leistung mit 10 zu 6 durch. In der Klasse bis 98 kg, Freistil stand für Weißenburg Benedikt Mastronicola auf der Matte und mit Philip Hergert hatte er eine schwierige Aufgabe vor sich. Trotz seines Trainingsrückstandes lieferten sich beiden einen äußersten spannenden Kampf der mit 6 zu 4 für den Gast endete. In der Gewichtsklasse bis 66 kg, Freistil kämpfte für den TSV 1860 Peter Wägemann und er hatte mit Said Hyhna einen Neumarkter Neuzugang. Der Weißenburger zeigte einmal mehr seine Klasse und bereits in der ersten Minute legte er seinen Gegner auf beide Schultern. Nach der Pause ging es mit der Gewichtsklasse bis 86 kg, griechisch – römisch weiter und Simon Will hatte mit Achim Thumshirn einen sehr schweren Gegner bzw. ehemaligen Bundesligaringer. Der Weißenburger zeigte eine starke kämpferische Leistung, auch wenn er sich nach Punkten geschlagen geben musste. Simon Hilpert (Klasse bis 71 kg, griechisch – römisch) und der Gastringer Vladislav Buskin lieferten sich einen ausgeglichenen Kampf und mit einer sehenswerten Griffaktion legte der Weißenburger seinen Kontrahenten auf beide Schultern. Anschließend kämpfte Jonathan Hilpert (Klasse bis 80 kg, Freistil) gegen Rostislav Leicht und beide zeigten den Zuschauern eine packende Auseinandersetzung die mit einer Punktniederlage für Jonathan Hilpert endete. In der Gewichtsklasse bis 75 kg kämpfte Ahmet Aoufa im Freistil und Jonas Stengel im griechisch – römischen Stil. Sie hatten Wadimin Hergert und Armin Prandtl als Gegner. Ahmet der zum ersten Mal vor heimischen Publikum auf der Mannschaft stand musste eine Schulterniederlage einstecken und für Jonas -er war extra aus Bad Aibling,wo er als Lehrer arbeitet, angereist- gab es eine knappe Punktniederlage. Insgesamt standen bei den Weißenburger wieder 4 Jugendliche auf der Matte die sehr gute Leistungen zeigten und das Trainerteam um Thomas Hitz war mit dem Verlauf des Abends und den Kämpfen sehr zufrieden. Der nächste Heimkampf findet am 19.11.2022 gegen den TV Erlangen in der neuen städtischen Turnhalle um 19.30 Uhr statt.

Quelle: TSV 1860 Weißenburg

Dass es nach dem letztjährigen Aufstieg in die Bayernliga sehr schwer werden wird den Klassenerhalt zu erreichen, stand schon vor der Saison fest. Nach dem Erfolg im ersten Mannschaftskampf gegen 04 Nürnberg sind die Weißenburger nach weiteren vier Niederlagen in Folge im Tabellenkeller angekommen. Gegen die stark aufgestellten Unterdürrbacher war am vergangenen Samstag nichts zu holen, sodass jetzt die Hoffnungen beim nächsten Heimkampf im Abstiegsduell gegen den ASV Neumarkt liegen. In der Klasse bis 57kg konnten Weißenburger keinen 10. Mann stellen und die Punkte gingen kampflos an die Unterfranken. (0:4) Der ins Schwergewicht aufgerückte David Hilpert zeigte einmal mehr eine starke Form und erreichte einen ungeführdeten 8:0 Punktsieg und drei Mannschaftspunkte gegen Steffen Fischer. (3:4) Friedrich Hüttmeyer ging im Limit bis 61 kg schnell in Führung, doch sein Gegner Rustam Eirich holte auf und konnte den jungen Dettenheimer noch vor der Pause schultern. (3:8). Einen weitestgehend ausgeglichen Kampf über die gesamte Kampfdauer zeigte Said Khayauri gegen Vadym Tatarchenko in der Klasse bis 98kg. Auch hier holte Weißenburg die ersten Wertungspunkte, doch musste Khayauri im weiteren Verlauf den Sieg dem Heimringer überlassen (3:10) Eine bittere Niederlage erlebt Simo Hilpert bis 66 kg gegen Marvin Richter. Hilpert agierte couragiert gegen Richter und führte zur Pause deutlich mit 5:0 Punkten. Der Unterdürrbach kam im zweiten Kampfabschnitt zurück fand mit vielen Einzelwertungen das Mittel zum 8:5 Punkterfolg, das zum 3:12 Zwischenstand führte. Die in den mittleren Gewichtsklassen stark besetzten Heimringer ließen keine Wertungen zu, so dass Markus Bedel gegen Anzor Ingashev, Philipp Gabriel gegen Heydar Mammadli und Erik Kamm gegen Rahim Hagiev jeweils deutlich gewannen und die Vorentscheidung besiegelten. (3:24). Erwähnenswert ist der Kampf von Mugtada Albunjayyim gegen Daniel Höpstein. So erreichte der Weißenburger mutig agierend 7 Wertungspunkte, die allerdings nicht zum Sieg reichten. Durch einen Schwunggirr landete der TSV gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit auf beiden Schultern. Zuletzt konnte Jonathan Hilpert nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Mit seinem Aufgabesieg gegen Daniel Höpstein reichte es für Weißenburg nur zu einem 7:28. Am kommenden Samstag treffen Die TSV-Ringer in der Landkreishalle im Kellerduell auf den ASV Neumarkt. Die Weißenburger werden alles versuchen, hier zu bestehen und die Punkte festzuhalten. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Quelle: TSV 1860 Weißenburg

Am vergangenen Wochenende hatten die Weißenburger Ringer in der Landkreisturnhalle gegen die Reserve des Bundesligavereins SV Johannis 07 Nürnberg ihren dritten Heimkampf zu bestreiten. Die Nürnberger schickten eine sehr starke Auswahl nach Weißenburg die sich auch entsprechend durchsetzte. In der Klasse 57 kg, Freistil musst sich Fritz Stockhausen mit Marc Kling auseinandersetzen und der Weißenburger zeigte eine starke Vorstellung auch wenn er sich nach Punkten geschlagen geben musste. Im Schwergewicht (Gewichtsklasse bis 130 kg, griechisch – römisch) stand für Weißenburg David Hilpert auf der Matte. Mit Kevin Herrmann hatte er einen sehr starken und routinierten Gegner, der Ringer des TSV 1860 konnte sich nach einem ausgeglichenen Kampf knapp mit 8 zu 6 Punkten durchsetzen. In der Gewichtsklasselasse bis 61 kg, griechisch – römisch gingen die Punkte kampflos an die Gäste aus Nürnberg, da Weißenburg diese Klasse nicht besetzt hatte. In der Klasse bis 98 kg, Freistil traf Benedikt Mastronicola auf Franko Besold und beide lieferten sich einen spannenden und abwechslungsreichen Kampf den der Gast aus Nürnberg knapp nach Punkten für sich entschied. Friedrich Hüttmeier Klasse bis 66 kg, Freistil zeigte gegen Nick Wießmeier eine sehr starke Vorstellung, sammelte eifrig Punkt für Punkt und kurz vor dem Pausengong legte er seinen Kontrahenten auf beide Schultern. Nach der Pause ging es mit der Gewichtsklasse bis 86 kg, griechisch – römisch weiter und Simon Will hatte mit Tobias Schmidt einen sehr schweren Gegner. Der Weißenburger stellte sich kurzfristig zur Verfügung und zeigte seine ganze Klasse und mit einem sehenswerten Kopfzug legte er seinen Gegner auf beide Schultern. Simon Hilpert (Klasse bis 71 kg, griechisch – römisch) bekam die Punkte kampflos zugesprochen, da der Gast aus Nürnberg diese Klasse nicht besetzt hatte. Anschließend kämpfte Jonathan Hilpert (Klasse bis 80 kg, Freistil) gegen Evgeny Valentir und beide zeigten den Zuschauern eine packende Auseinandersetzung die mit einem Punktsieg für den Heimringer endete. In der Gewichtsklasse bis 75 kg kämpfte Heydar Mammadli im Freistil und Rahim Hagiev im griechisch – römischen Stil. Sie hatten Florian Wohlfahrt und Nico Baumeister als Gegner. Heydar musste eine Schulterniederlage einstecken und für Rahim gab es ebenfalls eine Schulterniederlage. Der nächste Heimkampf findet am Samstag, den 22. Oktober 2022 um 19.30 Uhr in der Landkreishalle gegen den ASV Neumarkt statt.

Quelle: TSV 1860 Weißenburg


Am 17.9 starten wir in die neue Saison. Los gehts in der Bayernliga Nord gegen den SC Nürnberg 04.

Weitere Kämpfe finden statt am:

24.9 gegen 1. AC Regensburg (19 Uhr)

8.10 gegen SV Johannis Nürnberg (19 Uhr)

22.10 gegen ASV Neumarkt (19 Uhr)

19.11 gegen TV Erlangen (19 Uhr)

3.12 gegen TV Unterdürrbach (19 Uhr)

17.12 gegen ASV Hof (19 Uhr)

Wir hoffen auf euere Unterstützung und würden uns freuen euch am 17.9 zum ersten Heimkampf in der Landkreishalle begrüßen zu dürfen. Auf eine erfolgreiche Saison!

Beim den Bezirksmeisterschaften der Jugend A/B, C, D und E, die im Freistil ausgetragen wurden konnten die Aktiven des TSV 1860 Weißenburg beachtliche Erfolge erzielen. Für die Ausrichtung der Titelkämpfe hat der TSV Burgebrach den Zuschlag vom Ringerbezirk Mittelfranken erhalten und die Oberfranken hatten alles sehr gut organisiert und sorgten somit für einen reibungslosen Ablauf der Titelkämpfe.
Den Titel eines Bezirksmeisters holte sich in der Altersklasse A/B (Gewichtsklasse bis 71 kg) Muhammed Mammadli, der im sich Finalkampf  gegen Hammed Letaief, SC 04 Nürnberg knapp nach Punkten durchsetzen konnte. Zunächst beherrschte der Weißenburger klar das Kampfgeschehen, doch in der zweiten Runde holte der Nürnberger immer mehr auf, konnte aber jedoch den knappen Sieg nicht verhindern.
Jeweils den zweiten Platz bzw. die Silbermedaille holten sich Mansur Khayauri (Jugend C, Klasse bis48 kg) und Felix Frank (Jugend C, Klasse bis 35 kg). In den jeweiligen Finalkämpfen mussten sich die Weißenburger Ringer ihren Kontrahenten Vladyslaw Revutsky (TSV Burgebrach) bzw. Ali Yildrim (TSV Zirndorf) knapp nach Punkten geschlagen geben.
Die Bronzemedaille verpassten bzw. den undankbaren vierten Platz belegten Simon Posch (Jugend D, Gewichtsklasse bis 30 kg) und Igne Bejan (Jugend A/B, Klasse bis 47 kg). Im sogenannten kleinen Finale unterlagen sie ihren Gegnern Phil Baumeister, SV Johannis Nürnberg bzw. Jonas Gruber, SC Oberölsbach nach Punkten bzw. mussten eine Schulterniederanlage hinnehmen.
Einen beachtlichen Erfolg erzielte Lorenz Inderst (Jugend E, Klasse bis 29 kg) bei seinem ersten Turnier und er erreichte einen guten fünften Platz. In der Begegnung um  Rang fünf und sechs setze er sich gegen Georg Rutkowsky vom TSV Burgebrach entscheidend durch.
Hannes Ermer (Jugend D, Klasse bis 30 kg) belegte in seinem Pool den dritten Platz und er musste sich in seinem letzten Kampf gegen Elias Alt vom TSV Burgebrach geschlagen geben.
Axel Schmid der die Betreuung der Jugendringer übernahm war mit den Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden und die Ringerabteilung ist froh darüber, dass nach der langen Corona bedingten Pause wieder Turniere stattfinden und ein Trainingsbetrieb gegeben ist. Die Trainingszeiten für die Schüle- bzw. Nachwuchsringer sind Dienstag und Donnerstag von 18.00 Uhr 19.30 Uhr in der Turnhalle Bortenmachergasse, anschließend trainieren dann jeweils die Männer.

Die Situation hat sich auch am vergangenen Wochenende wieder zugespitzt. Zahlreiche Kämpfe in den bayerischen Ligen konnten erneut nicht ausgetragen werden. Deshalb ist der Verbandsausschuss des Bayerischen Ringer-Verbandes am Sonntagabend zu einer Online-Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Einstimmig wurde beschlossen, den Ligenbetrieb mit sofortiger Wirkung zu beenden. Davon betroffen sind auch alle Schülerligen innerhalb des BRV. Freundschaftskämpfe werden auch nicht erlaubt.

„Immer wieder sind bereits Vereine an uns herangetreten. Sie haben signalisiert, nicht weitermachen zu können. Wir wissen, dass in einigen Landkreisen die Inzidenzen durch die Decke schießen. Von daher ist es ein wichtiges Signal, das wir nun an die Vereine und Zuschauer entsenden“, so Ligenreferent Jens Heinz (Regensburg). Über die Auf- und Abstiegsregelung soll am 17. Dezember der Verbandsausschuss entscheiden. Beschlossen ist auch, dass die Mannschaftsmeldung für die Saison 2022 auf Ende Februar verlängert wird. „Das ist ein Monat mehr als sonst. Es ist nur fair, dass wir den Vereinen hier noch die nötige Zeit geben“, sagt Vizepräsident Sport Florian Geiger und macht deutlich: „Wir halten weiterhin am Sportprogramm für 2022 fest. Sollte sich an der pandemischen Lage irgendetwas ändern, werden wir es anpassen und die Vereine sowie Bezirke informieren.“

Quelle: https://www.brv-ringen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2934:verbandsausschuss-bricht-saison-mit-sofortiger-wirkung-ab&catid=158&Itemid=481

Nach der langen Wartezeit aufgrund von Corona sind unsere aktiven Ringer der Herrenmannschaft endlich wieder auf der Matte und kämpfen in der Landesliga Nord in spannenden Partien um den Sieg. An unserem ersten Kampftag am 18.09.2021 traf die Mannschaft um Dieter Hilpert und Thomas Hitz auf den RCA Bayreuth. Wir schlugen die Mannschaft mit 12:41 Mannschaftspunkten und konnten und über einen guten Einstieg in die Runde freuen.

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Zu Beginn des Jahres 2020 dachte noch keiner an irgendwelche Beeinträchtigungen durch Corona. Noch zu fern war die Bedrohung des in Wuhan erstmals aufgetretenen Virus. So fanden im Januar und Februar noch wie gewohnt Bezirksmeisterschaften und die ersten Bayerischen Meisterschaften statt. Hier konnten auch einige sehr achtbare Erfolge erzielt werden. 

David Hilpert wurde in Regensburg bei den Juniorensouverän Bayerischer Meister in der 97 kg Klasse imgriechisch-römischen Stil. Erik Vinkovics wurde am gleichen Wochenende bei der B-Jugend Bayerischer Vizemeister in der 44 kg Klasse. Ihm gleich tat es Niklas Schmied bei den Kadetten in der 45 kg Klasse und holte sich ebenfalls die Silbermedaille.

Im Anschluss daran wurden im März auf Grund steigender Infektionszahlen sämtliche Turniere abgesagt und der Sportbetrieb kam komplett zum Erliegen. Im Sommer wurden zaghafte Versuche unternommen, zumindest in Kleingruppen Trainingseinheiten anbieten zu können. Ein erster Schritt war hierbei die Durchführung des Sportabzeichens mit den Schülern,betreut durch Christine Hilpert. Weitere Lockerungen ermöglichten mit entsprechenden Hygienekonzepten im Herbst das Training in festen Kleingruppen. Zwischenzeitlich keimte sogar die Hoffnung auf, unter Inkaufnahme diverser Einschränkungen, einen Ligenbetrieb durchführen zu können. Aber auch das scheiterte letztlich an den nur schwer einzuhaltenden Auflagen, so dass vom Bayerischen Ringerverband die gesamte Saison ersatzlos gestrichen wurde.

Mit dem zweiten Lockdown im November kam ein erneutes Verbot jeglicher Trainingsaktivitäten. An die Wiederaufnahme eines gemeinsamen Trainings ist nach wie vor nicht zu denken. 

Aktuell wird versucht, durch online-meetings zumindest kleine Trainingseinheiten anzubieten, wenngleich diesleider in keiner Weise einen vollwertigen Ersatz für ein Mattentraining in der Gruppe darstellt.

Was bleibt einem aufgrund der derzeitigen Lage alsoanderes übrig, als von besseren Zeiten zu träumen? Zum Beispiel auf vergangene Tage des Weißenburger Ringkampfsports zu blicken!

Da drängt sich zunächst die Frage auf, wie lange in Weißenburg überhaupt schon gerungen wird.

Blickt man in die Annalen, so sieht man, dass sich im Jahr 1902 fünfzehn junge Männer zusammentaten, den Athletiksport-Club „Attila“ zu gründen. Die Vereinsleitung bildeten die Sportkameraden Friedrich Mederer als Vorsitzender, Karl Mirlein als Kassier und Fritz Schmidt als Schriftführer.

Einen guten Einblick vermittelt das nachfolgende Bild aus der Gründerzeit.

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Blicken wir mehr als 60 Jahre weiter, so fällt ein jährlich wiederkehrendes Ereignis besonders in den Blick. Mit die größten Sportveranstaltungen der Ringer waren über 25 Jahre lang die weithin bekannten Wettkämpfe auf der Weißenburger Kirchweih. Das erste Mal wurde im Jahr 1965 die Matte im Festzelt ausgerollt.

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Unser Bild zeigt die Weißenburger Staffel aus dem Jahr 1969. Folgende Athleten waren für Weißenbug aktiv:

Rotter, Krauß, Braindl, Wagner W., Kleinitzke, Dinkelmeyer, Hitz, Gröschel, Schimana, Dietrich

Gegner des Vergleichskampfs war die Sportvereinigung Freising, eine Mannschaft der Bayernliga. Weißenburg wurde verstärkt durch den Weltklasseringer Wilfried Dietrich, besser bekannt als “Kran von Schifferstadt“. Berühmt ist auch sein Kampf gegen den 182 kg schweren Tayler während der Olympischen Spiele 1972 in München, bei dem er seinen Gegner gekonnt durch einer Untergriffwurf schulterte.

Dietrich wurde 1960 im griechisch-römischen Stil Olympiasieger sowie mehrfach zweiter und dritter Sieger in beiden Stilarten. Dies wäre heutzutage aufgrund früher Spezialisierung kaum mehr denkbar. Ebenfalls holte er mehrere Podiumsplätze bei Weltmeisterschaften.

Weißenburg unterlag damals zwar trotz Verstärkung mit 8:12 Punkten, aber mehr als 1.000 Zuschauer verfolgten gespannt den Kampf im Weißenburger Festzelt.

Im Jahr 1984 konnte zudem noch der frischgebackene Olympiasieger von Los Angeles Pasquale Passarelli für die Großveranstaltung gewonnen werden. Er rang dabei nicht nur für die Weißenburger Staffel, sondern zeigte spontan mit Christof Herrmann einen äußerst gelungenen und sehr humorvollen Schaukampf, welcher das Publikum in seinen Bann zog. 

In den neunziger Jahren endete leider die Tradition der Kirchweihkämpfe. 

Das nächste Bild in unserer kleinen historischen Reiheist vor etwa 35 Jahren entstanden und zeigt folgende Ringer:

Obere Reihe (von links nach rechts): 

Rudolf Rotter, Gottlieb Dinkelmeyer, Volker Forster, Christof Herrmann, Theo Gröschel, Thomas Hitz, Michael Inderst, Wolfgang Steiner, Jan Rotter

Unter Reihe:

Wolfgang Herrmann, Stefan Beege, Harald Rühl, Markus Spiegel, Manfred Lutz

Bild 3

Während dieser Zeit rang der TSV Weißenburg länger in der Bayernliga. Dies war umso erstaunlicher, da man fast ausschließlich mit Eigengewächsen antrat. Die Ära endete schließlich mit einem freiwilligen Rückzug aus dieser Leistungsklasse im Jahr 1990. 

Einige Jahre später erreichte man nach mehreren Aufstiegen und einer Verjüngung des Teams wieder die gleiche Leistungsklasse. Zuletzt gehörte man der Bayernliga in den Jahren 2018 und 2019 an.

Dieses Jahr startet der TSV 1860 Weißenburg in der Landesliga-Nord und wird dort voraussichtlich auf folgende Teams stoßen.

WKG Erlangen/Röthenbach 

TSV Burgebrach II

AC Lichtenfels II

RSC Rehau

AC Bavaria Forchheim

KG Südthüringen

SC 04 Nürnberg II

Erneut werden wir versuchen, mit jungen Nachwuchshoffnungen – trotz der derzeitigen Beeinträchtigungen beim Trainingsbetrieb.- sowohl bei den Schülern als auch bei den Männern eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. 

Bleibt zu hoffen, dass wir schnellstmöglich wieder so jubeln können wie auf dem letzten Foto, welches während der sehr erfolgreichen Saison 2017 entstand.

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